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Aus unserer Markt & Arbeit 10 / 2007
Der Fachkräftemangel spornt uns an Waren schon vor Jahren gerade Ingenieure für den Arbeitsmarkt nicht ausreichend verfügbar und konkurrierten Unternehmen um die Gunst der Bewerber, hat der Fachkräftemangel mittlerweile auch andere Fachbereiche erreicht.
„Hol dir die Besten“ – so plakativ betitelt das Unternehmermagazin impulse seine September-Ausgabe und stellt verschiedene Unternehmer mit ihren Lösungsansätzen vor, passende Fach- und Führungskräfte zu finden. Der „Fachkräfte-Mangel“ ist in aller Munde und wird diskutiert. Auch bei uns als Personaldienstleister.
Warum entscheidet sich ein Bewerber genau für uns und warum bleiben unsere Mitarbeiter „ihrem“ Unternehmen treu?
Spezialisten bewerben sich gezielt bei spezialisierten Unternehmen und fühlen sich auch genau da richtig am Platz. Das kommt uns gerade als qualifiziertem Nischenanbieter in den Fachbereichen Dokumentation und Übersetzung zugute.
Bewerber entscheiden sich für eine Zusammenarbeit mit uns, weil wir Ihnen Transparenz bieten – und das in einer Offenheit, die sie bisher nirgends kennengelernt haben. Unsere Bewerber und Mitarbeiter erhalten konkrete Informationen über Ihren Auftrag und können sich aktiv für diesen Auftrag und Sie als Kunden entscheiden.
Wir legen unseren Bewerbern und später unseren Mitarbeitern offen, wie sich ihre Gehälter und Verrechnungssätze zueinander verhalten. Mit adäquaten Gehältern und Leistungszulagen partizipieren sie am Unternehmenserfolg.
Ein attraktives Gehalt ist aber nicht das einzige, was Mitarbeiter an ein Unternehmen bindet. Der sogenannte „Wohlfühlfaktor“ ist enorm wichtig. Fast jeder unserer Bewerber nennt das als Parameter während des Vorstellungsgespräches. Meine Führungskräfte legen Wert auf eine intensive Bewerber- und Mitarbeiterbetreuung und das zahlt sich aus.
Seit Jahren investieren wir in die Weiterqualifizierung unserer Mitarbeiter. Aus- und Weiterbildung wird für alle Unternehmen künftig noch wichtiger, wie die Studie Personalmanagement 2006 der Fachhochschule Deggendorf in Kooperation mit der Haufe-Akademie zeigt.
Der Fachkräftemangel spornt uns an, trotz einer angespannten Bewerbermarkt-Situation genau die Menschen zu finden, die zu uns und Ihnen passen. So ist und bleibt Personalarbeit ein wichtiges Thema in der Unternehmensführung.
Ihre Angela Mohles, Geschäftsleitung
Kinder helfen Kindern! 155 afrikanische Schulkinder können jetzt mit Lernmaterialien ausgestattet werden. Das ist das Ergebnis des von Mohles gesponserten Aktionstages Kids4Afrika bei der Tischtennis-Olympiade in Düsseldorf am 28.08.2006– ein Projekt der Siemens-UNICEF-Partnerschaft.
45 Millionen Kinder südlich der Sahara können nicht zur Schule gehen und haben keinen Zugang zum kostbaren Gut „Bildung“, dem Schutz vor Armut und Aids.
UNICEF fördert die Eigeninitiative in Angola, Malawi, Mosambik, Ruanda, Südafrika und Simbabwe: Schulen werden gebaut, Lehrer ausgebildet und Kinder mit Schulmaterialien ausgestattet. Ziel ist es, dass 2 Millionen Kinder die Schule besuchen können.
Mehr Infos unter http://pm4children.info/de und www.siemens.com/unicef
"Mitmachen – Spaß haben – Gutes tun"
Unter diesem Motto stand der 2. Firmenlauf der Metropolregion Nürnberg am 18. Mai 2006. Der Firmenlauf unterstützt Projekte der Hubert-Schwarz-Stiftung für Kinder in Not.
Über 40 Menschen sind für Mohles an den Start und das mit 6500 anderen Läuferinnen und Läufern regional ansässiger Firmen. Und das trotz regnerischem Wetter! Hier ein paar Impressionen.
Weitere Fotos und Informationen finden Sie auf der Homepage des Veranstalters unter www.hubert-schwarz.com
Aus unserer Markt & Arbeit 04 / 2006
Mohles wird 20 - „Im Mittelpunkt steht der Mensch“.
Gute Vorsätze wurden konkrete Unternehmensziele.
M&A: Das Unternehmen Mohles besteht jetzt seit 20 Jahren. Eine lange Zeit!
Mohles: Ja, das stimmt. Ich erinnere mich noch genau, wie ich mich entschlossen habe, ein eigenes Unternehmen zu gründen.
M&A: Was war der Grund dafür?
Mohles: Ich hatte eine verantwortliche Position in einem Personaldienstleistungsunternehmen inne, die mir viel Freude gemacht hat. Dann bekam ich meine Tochter und es gab keine Möglichkeit mehr, eine entsprechende Position zu bekleiden. Ich durfte keine Verantwortung mehr übernehmen. Das habe ich als großen Verlust erlebt.
Außerdem hatte ich meine eigene Vorstellung, wie man als Unternehmer mit Menschen umgehen sollte und das konnte ich in aller Konsequenz nur umsetzen, wenn ich mich selbstständig machte.
M&A: Was wollten Sie anders machen?
Mohles: Das ist eine Grundhaltung den Menschen gegenüber. Für mich steht der Mensch im Mittelpunkt des Unternehmens, nicht umgekehrt. Die Mitarbeiter sind nicht für mich da, sondern ich für sie. Das hat die Welt manchmal auf den Kopf gestellt.
M&A: Ist das nicht ein Konflikt als Unternehmerin in unserer Gesellschaft? Sie wollen und müssen ja auch erfolgreich sein?
Mohles: Es gilt die Balance zu halten. Aber es war mir immer wichtig, mit Mitarbeitern und Kunden korrekt umzugehen. Ich trete dafür ein, lieber Geld zu verlieren als Vertrauen. Dieses Wort von Robert Bosch hat mich in all den Jahren begleitet und das gilt auch für die Zukunft.
M&A: Was bedeutet das heute, z.B. für die aktuelle Mindestlohndebatte?
Mohles: Ich bin immer dafür eingetreten, unseren Mitarbeitern faire Gehälter zu zahlen und Leistung zu honorieren. Auch wenn ich für diese Haltung tatsächlich einen Preis bezahle.
M&A: Wie würden Sie sich beschreiben?
Mohles: Ich hatte mir am Anfang von Mohles einiges vorgenommen. Aus meinen guten Vorsätzen wurden konkrete Unternehmensziele und die habe ich umgesetzt und tue es immer noch. Gutes und Bewährtes möchte ich bewahren. Von aggressivem Wachstum auf Kosten von Mitarbeitern und Kunden halte ich nichts. Bewährte Regeln im Umgang miteinander bleiben unangetastet. Damit meine ich Hilfsbereitschaft, Teamorientierung, Eigenverantwortung und höchste Achtung vor den Leistungen der anderen. Ich spreche ungern von Moral oder Ethik – das klingt hoch aufgehängt, aber ich hatte immer das Glück Menschen zu treffen, die meine Haltung mittragen. Und die mich mit ihren individuellen Stärken und Vorzügen ergänzen und den Erfolg des Unternehmens möglich gemacht haben.
M&A: Was ist die nächsten Jahre von Mohles zu erwarten?
Mohles: Mohles wird es auch in der Zukunft geben. Ich habe eine wunderbare Tochter, die ich mit ins Unternehmen einbinden möchte. Weiterentwicklung und Stabilität. Das ist mir wichtig.
M&A: Gibt es nicht noch eine kleine Anekdote aus den Anfängen von Mohles?
Mohles: (lacht). Ja, da fallen mir viele Geschichtchen ein. Seinerzeit hatte ich einen grasgrünen Kadett, der nach einem Unfall einen unlackierten Kotflügel hatte. Für meinen ersten Kundentermin wollte ich, dass der unbedingt lackiert wurde. Dann gab es aber dieses Grün nicht mehr und die Werkstatt hat den Kotflügel kurzerhand in einem anderem Grün lackiert und mit diesem Kadett, den ich übrigens sehr gerne gefahren bin, war ich in den ersten Jahren für meine Kunden unterwegs.
Und wissen Sie, was vor 20 Jahren das größte Problem war? Einen Aktenkoffer zu finden, der zu meiner kleinen Statur gepasst hat. Das hat Jahre gedauert, bis ich mein Köfferchen gefunden hatte.
M&A: Frau Mohles, danke für das Gespräch!
Das Interview für Markt & Arbeit führte Petra Maria Petridis
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